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Praxismaterial

Herzinsuffizienz-Therapie in der Praxis – kompakt zusammengefasst

Herzinsuffizienz-Leitlinien, Versorgungslücken und konkrete Ansätze im Überblick

10 Minuten
online
Allgemeinmedizin
Kardiologie
Herzinsuffizienz
Referent:
Prof. Dr. med. Ingo Eitel

Die Herzinsuffizienz (HI) stellt weltweit eine zunehmende medizinische und gesundheitsökonomische Herausforderung dar.

Alle Herzinsuffizienz-Phänotypen sind mit einer ungünstigen Prognose assoziiert und stellen häufige Hospitalisierungsdiagnosen dar. Darüber hinaus handelt es sich bei der HI um eine chronisch progrediente Erkrankung, bei der jede Dekompensation der Herzinsuffizienz zu einer klinischen Verschlechterung führen und somit das Mortalitätsrisiko erhöhen kann.

Vor diesem Hintergrund kommt einer frühzeitigen, leitliniengerechten Herzinsuffizienz-Therapie eine zentrale Bedeutung zu. Ziel ist es, Hospitalisierungen und Re-Hospitalisierungen zu reduzieren und die Lebensqualität Betroffener nachhaltig zu verbessern. Eine optimierte Versorgungsstruktur kann dazu beitragen, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.

Dieser kompakte Beitrag fasst zentrale Erkenntnisse zur leitliniengerechten Herzinsuffizienz-Therapie zusammen und zeigt, wo aktuell Versorgungslücken bestehen. Im Fokus stehen die empfohlene Vierfachtherapie bei HFrEF, der Stellenwert von SGLT2-Hemmern (SGLT2-Inhibitoren) bei Herzinsuffizienz sowie aktuelle Real-World-Daten aus Deutschland.

Die Zusammenfassung basiert auf der CME-zertifizierten Fortbildung „Versorgungsrealität Herzinsuffizienz-Therapie: Wunsch versus Realität“ und bietet einen schnellen, strukturierten Einblick in die aktuelle Versorgungssituation – ideal für Ihren Praxisalltag.

Was nehme ich fachlich aus dieser Fortbildung mit?
  • Die leitliniengerechte Therapie der Herzinsuffizienz wird sicher eingeordnet.
  • Die Bedeutung der Vierfachtherapie bei HFrEF wird korrekt bewertet.
  • Versorgungslücken in der medikamentösen Herzinsuffizienz-Therapie werden erkannt.
     

Referierende

  • Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin
    Universitäres Herzzentrum Lübeck UKSH
    Lübeck